Wie wirkt sich Digitalisierung auf meine Zähne aus?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zahnproblemen mit fortschreitender Digitalisierung?

Die Digitalisierung hat unseren Arbeitsalltag und genauso unser Privatleben in den letzten Jahren extrem beeinflusst. Teils zum Positiven, da Digitalisierung eine große Arbeitserleichterung auf vielen Gebieten mit sich bringt. Zum Teil aber auch zum Negativen. 

Wie vielen Informationen sind wir täglich ausgesetzt?

Digitalisierung macht es spätestens seit der Nutzung des Smartphones möglich, Informationen jederzeit und nahezu ortsunabhängig abrufen zu können. In Kombination mit der Vielzahl unserer Social-Media-Kanäle, den neuen Möglichkeiten des virtuellen Marketings und nicht zuletzt aufgrund des Phänomens von Künstlicher Intelligenz, stellt sich heute nicht mehr die Frage, wie viele Informationen wir erhalten, sondern nur noch, wie wir Informationspausen einlegen können, um uns bewusst zu erholen. Pausen von Stress, Lärm und Informationen bewusst einzulegen, haben viele von uns aus Angst, eine wichtige Information zu verpassen, bereits verlernt.

Wie verarbeiten wir den täglichen Informationsfluss?

Obwohl sich der Mensch scheinbar schon angepasst hat, zeigt uns unser Gehirn, dass dem nicht so ist. Nur im Schlaf haben viele die Möglichkeit, Impulse, Informationen und Impressionen vom Tag zu verarbeiten. Auf eine zu große Informationsflut reagieren mehr und mehr Menschen spätestens im Schlaf mit Zähneknirschen oder einem Anspannen der Kiefermuskulatur.

Eine in 2021 durchgeführte israelische Studie*  zeigt, dass die permanente berufliche, private und spielerische Nutzung des Smartphones bei Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren bei 45% zu einer temporomandibulären Dysfunktion und zu Bruxismus führen kann. Ein Information-Overflow bzw. eine exzessive Smartphone-Nutzung kann zudem zu Schlafstörungen, Müdigkeit am Tag sowie Gesichts- und Kieferschmerzen führen. Eine Anspannung unserer Kiefermuskulatur äußert sich in festem Zähnepressen oder Zähneknirschen, das auf Dauer die Zahnhartsubstanz und die Kiefergelenke angreift.

Wie können wir unsere Zähne schützen?

Um einen optimalen, langfristigen Schutz zu erreichen, prüfen wir zunächst, wie stark die Belastung der Zähne durch das Zähneknirschen ist. Hierzu führen unsere Zahnärzte eine entsprechende Vermessung durch. Abhängig vom Ergebnis empfehlen wir eine individuell angefertigte Biss-Schiene, die nachts getragen wird oder bei schwererem Befund eine entsprechende CMD-Behandlung bei unseren CMD-Experten in der Praxis.

Abschließend verwenden wir Dentcoat, um den angegriffenen Zahnschmelz auf schonende Weise zu reparieren. Mit Dentcoat erreichen wir eine bioaktive Schmelzverdichtung, die nicht nur geschädigte Zahnstruktur wieder aufbaut, sondern auch den entsprechenden Schutz bietet, dass sich Bakterien nicht mehr so schnell an die Zahnoberfläche anheften, um dort Schaden wie Karies oder Zahnfleischentzündungen zu verursachen. Erfahren Sie mehr zum Thema Dentcoat und unsere Möglichkeiten des Zahn-Anti-Agings

Sylvia Jordev arbeitet seit 20 Jahren in der Dentalhygiene in der Praxis Dr. Geßner & Kollegen. Als ZMF und Leitung der Dentalhygiene im Rahmen der M-Excellence-Therapie in München liegt ihr Schwerpunkt in den Zusammenhängen zwischen Parodontitis und den Auswirkungen auf den gesamten Körper. Ihre Patienten schätzen ihr umfassendes Know-how und ihre sehr gewissenhafte und schonende Behandlung.

Gerne untersuchen wir Ihren persönlichen Befund vor Ort in unserer Praxis in München Stadtmitte oder Grünwald und erklären Ihnen, was in Ihrem individuellen Fall machbar bzw. sinnvoll ist.